Was lange währt, wird endlich gut: Vor rund einem Jahr hatte der ARL bei der Stadt eine ebenso geniale wie gefiederte Idee angeregt: Wenn die Kornhausbrücke schon so umfassend saniert wird, warum nicht gleich eine exklusive Einliegerwohnung mehr...
Was lange währt, wird endlich gut: Vor rund einem Jahr hatte der ARL bei der Stadt eine ebenso geniale wie gefiederte Idee angeregt: Wenn die Kornhausbrücke schon so umfassend saniert wird, warum nicht gleich eine exklusive Einliegerwohnung für neue, majestätische Bewohner schaffen? Der Hintergedanke war dabei aber nicht architektonischer Natur, sondern dient der natürlichen Regulierung der lokalen Tauben- und vor allem Saatkrähen-Szene.
Heute nun war es endlich so weit! In einer schwindelerregenden Operation, die nichts für schwache Nerven war, rückte das Spezialkommando an. An vorderster Front: Wildtierspezialist Stefan Steuri, der Mann, der die Sprache der Greifvögel flüstert und Stefan Klopfenstein von der gleichnamigen Spenglerei, ein Meister des soliden Montierens in luftiger Höhe. Gemeinsam installierten die beiden zuoberst im Brückenbogen, also rund 50 m über der Aare, eine brandneue Behausung, die man getrost als 5-Sterne-Domizil bezeichnen kann. Mietfrei, mit bester Aussicht und das Jagdrevier direkt vor der Haustür – was will ein moderner Greifvogel mehr?
Die "Wohnung" ist nun bezugsbereit und die ganze Stadt hält den Atem an. Wer wird das Rennen um dieses Traum-Appartment machen? Ein pfeilschnelles Wanderfalkenpaar, das den Luftraum neu ordnet? Oder vielleicht sogar ein weises Uhu-Pärchen, das mit stoischer Ruhe über das nächtliche Treiben wacht?
Eines ist sicher: Die örtlichen Tauben und Saatkrähen beobachten die neue Immobilie mit einer Mischung aus Neugier und leisem Unbehagen. Man munkelt, einige hätten bereits vorsorglich ihre Koffer gepackt.
/data/newsfile/2025/09/ARL-250917-Wanderfalke-I.jpg)
/data/newsfile/2025/09/ARL-250917-Wanderfalke-II.jpg)
...weniger